Tymmo-Kirche
Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Lütjensee

RÜCKBLICKE - 2015

 

 




Sonntag, 20. Dezember um 17 Uhr

Musik-Gottesdienst am 4. Advent



Nach einer dreijährigen Pause veranstaltet der Musikzug Hoisdorf in diesem Jahr wieder sein beliebtes Adventskonzert. Den Zuhörer erwarten klassische und adventliche Stücke, die nicht zum weihnachtlichen Mainstream gehören, aber dennoch gut in die besinnliche Vorweihnachtszeit passen. Neben den Darbietungen des gesamten Blasorchesters werden verschiedene kleinere Ensembles zu hören sein und bieten ein abwechslungsreiches Programm. Umrahmt wird das Adventskonzert von einem Gottesdienst mit besinnlichen Geschichten. Per Müller-Landré

Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Hoisdorf besteht aus etwa 40 aktiven Musikern und zusätzlich 20 in der Ausbildung befindlichen Nachwuchsmusikern. Unter der Leitung ihres Dirigenten Jürgen Stache finden jährlich 30 bis 40 Auftritte statt. Der Musikzug wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt 2015 mit einem 2. Preis beim Landesorchesterwettbewerb Hamburg/Schleswig-Holstein.



Sonnabend, 12. Dezember um 19 Uhr

Am Vorabend zum dritten Advent:

Ein stimmungsvolles Konzert


Advents- und Weihnachtslieder

&

Oratorium "Die Kindheit Jesu"

Joh. Christoph Friedrich Bach



Foto Ingo Koenig


Der musikalische Höhepunkt der Tymmo-Kantorei verbindet sich fast jedes Jahr mit der Advents- und Weihnachtszeit. In diesem Jahr erklingt in der Tymmo-Kirche das Weihnachts-oratorium von Johann Christoph Friedrich Bach, dem jüngsten Sohn von Johann Sebastian Bach. Gegen Ende des Jahres 1772 schrieb Herder die Dichtung „Die Kindheit Jesu", der er den Untertitel „Ein biblisches Gemälde" gab. Als Weihnachtsgabe für seine Braut Caroline Flachsland sandte er die Dichtung nach Darmstadt. Zugleich vertraute er den Text Johann Christoph Friedrich Bach zur Vertonung an. Am 11. Februar 1773 wurde das Werk erstmals am Hofe Bückeburg aufgeführt. Vertont sind Weissagungen der Propheten, „altvertraut und herbeigesehnt", die jetzt in Erfüllung gehen.

Im ersten Teil eröffnet der Ruf des Engels an die Hirten das weihnachtliche Geschehen. Der zweite Teil entrückt uns in die stille Welt des Stalles mit der Krippe. Die gloriose Himmelserscheinung ist geschwunden, „der blaue Sternenraum ist schon geschlossen, und auf Erden ist Nacht". Maria singt dem Kind ein Wiegenlied: „Schlummre sanft in deiner Krippe, holder Knabe, schlummre sanft".

Nach der Idylle des zweiten Teils ist der abschließende dritte Teil zunächst von tiefem Ernst bestimmt. Das einleitende Accompagnato-Rezitativ der Maria öffnet uns den Blick in den Tempel, in dem das Kind seinem Gott dargebracht wird: „Ich weih’ ihn Gott! Und meine Seel’ erhebt den Herrn!" Der greise Simeon erblickt den Knaben und gibt in einem Choral seinen Empfindungen Ausdruck: „Und nun, in Fried’ und Freude wall ich ganz von hinnen! Hab ihn gesehn mit Augen mein". Doch seine Ergriffenheit weitet sich zu einer Vision: „Mich reget Geist! Ich seh, ich seh!" In majestätischem Rhythmus, einer französischen Barockouvertüre ähnlich, leiten die Streicher diese Szene ein: „Christus, das Licht der Welt", wird sein „Trost und Ruhm, Heil und Kampf, Offenbarung", doch der Mutter „ein Schwert ins Herz". Mit dieser ekstatischen, visionären Szene ist der ideelle Bogen zum ersten Teil des Werkes geschlossen. Der Schlusschor der Komposition ist der Lobgesang der erlösten Menschheit, ein Hymnus, der die Engelsverkündigung des ersten Teils und die Hirtenbotschaft des zweiten Teils zusammenfasst und das Werk so zu einem Abschluss führt.

Das Oratorium, „Die Kindheit Jesu" ist für den gesamten Chor eine besondere Herausforderung. Bei der musikalischen Umsetzung führt das Oratorium den Chor an die äußersten Grenzen singbarer Tonhöhen. Vom Alt werden Tonhöhen abverlangt, die sonst Soprane erreichen, während für den Sopran das zweigestrichene „a" als selbstverständlich vom Komponisten immer wieder abverlangt wird. Der Tenor muss ebenfalls für den großen Tonambitus gut „gerüstet" sein. Das Weihnachtskonzert wird mit einigen der schönsten Advents- und Weihnachtslieder durch die Tymmo-Kantorei und den mitsingenden Projektsängerinnen und -Sängern eingeleitet.

Das Oratorium ist für Soli, Chor und Orchester geschrieben. Das „orchestra of the truthful sound", ein Ableger des Lübecker Kammerorchesters, begleitet die Tymmo-Kantorei. Die Leitung hat Kirchenmusiker Mario Westphal.




Samstag, 07. November um 19 Uhr

Musikalische Lesung in der Tymmo-Kirche

Die Pilgerfahrt nach Lübeck



Kantor und Organist Volker Linhardt – Kurzvorstellung

Geboren 1965 in Bayreuth, studierte Volker Linhardt nach dem Abitur an der Hochschule für Kirchenmusik in Bayreuth und an der Musikhochschule in Lübeck mit abschließendem B- und A-Examen für Kirchenmusik. Neben musikwissenschaftlichen Studien an der Universität Hamburg absolvierte er ein Orgel- und Improvisationsstudium am Königlichen Konservatorium Den Haag/Amsterdam; es folgten Meisterkurse über Improvisation und Orgel, u. a. mehrfach als Stipendiat des Schleswig-Holstein-Musik-Festivals und des Landes Nordrhein-Westfalen. Konzerte, solistisch und in Zusammenarbeit mit dem “Kieler Knabenchor”, im In- und Ausland (Italien, Frankreich, Belgien, Lettland, Spanien, Polen, Norwegen),u. a. in den Kathedralen von Chartres, Antwerpen, Brest, Krakau, der Abteikirche Ebrach, der Schlosskirche Bayreuth und an den Marienkirchen Lübeck und Rostock. Assistenzen an der Stadtkirche Bayreuth, dem Lübecker Dom und der “Lübecker Singakademie”.1997 und 1998 Chordirektor der “Lübecker Sommeroperette”. Schüler von Volker Linhardt studierten an den Musikhochschule Mannheim, Oslo und Den Haag. Komponist von Orgelwerken. Adaptionen von Werken anderer Komponisten für die Orgel (Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart, Modest Mussorgski, Camille Saint-Saens u. a.). 1993 bis 2009 Kantor und Organist an der Wichern-Kirche, und seit 2002 auch Organist der Universitätskirche St. Petri zu Lübeck. 2006 Abschluss der Ausbildung zum Popular-Kirchenmusiker.

Ab 1. Januar2010 ist Volker Linhardt Kantor an St. Marien in Rendsburg.


Rainer Luxem ist nach Engagements an zahlreichen deutschen Bühnen nach Lübeck gekommen und hat dort viele Jahre am Theater gearbeitet, immer unterbrochen von Gastspielen und der Teilnahme bei Festspielen. Seine schauspielerische Bandbreite reicht von Othello, Nathan und Macbeth bis zu George in „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ und Higgins in „My fair Lady“ oder Tevje in „Anatevka“. Er hat viele Hörspiele auf Tonträger aufgenommen, regelmäßig für den Rundfunk gearbeitet und dreht seit über 25 Jahren für Film und Fernsehen, u. a. 30 Folgen der Reihe „Der Ermittler“. Eine besondere Leidenschaft von ihm sind Literatur-Lesungen.

Rainer Luxem  war über drei Jahrzehnte  Professor für Schauspiel und Sprecherziehung an der Musikhochschule Lübeck.



Sonntag, 18. Oktober um 17 Uhr (Einlass ab 16 Uhr)

Gospel-Gala-Konzert

in der Tymmo-Kirche Lütjensee



Eine wohl seltene und doch überaus erfolgreiche Zusammenarbeit über „das große Wasser“ hinweg wird am Sonntag, dem 18. Oktober 2015, in der Lütjenseer Tymmo-Kirche ganz besonders gefeiert: das Gospel-Ensemble ForYourSoul! wird 5 Jahre alt!

Inspiriert und geleitet wird dieses stimmgewaltige Ensemble von Dr. E. Wayne Evans, wohnhaft in St. Louis (USA). Das Lernen, Erarbeiten der Songs - viele aus der Feder von Dr. Evans - und das eigentliche Proben findet im Kreis Stormarn statt; dort kommen die 10 Mitglieder aus Lübeck, Lüneburg, Bad Segeberg, Ahrensburg, Hamburg und Harburg zusammen und feilen selbständig an ihren Darbietungen der „frohen Botschaft“ - des zeitgenössischen, authentischen, afroamerikanischen Gospel! Es sind leidenschaftliche Melodien, intensive Texte, gefühlvolle Balladen und mitreißende Rhythmen, die den Zuhörer berühren; es ist Musik für die Seele! Dr. E. Wayne Evans reist extra zu diesem besonderen Anlass an, wird sein Ensemble live am Piano begleiten und durch das Gala-Programm führen. Feiern Sie mit und freuen Sie sich auf eine Musik, die Herz und Seele berührt!

Hintergrundinformationen: Gospel-Ensemble „ForYourSoul!“ Im Jahre 2011 entstand unter der Leitung von Dr. E. Wayne Evans aus St. Louis, Missouri (USA), einem bekannten und charismatischen Komponisten, Arrangeur, Chorleiter und erstklassigen Pianisten, und elf leidenschaftlichen Sängern und Sängerinnen ein hochkarätiges Ensemble - "ForYourSoul! Das Gospel-Ensemble, deren Mitglieder aus Stormarn, Segeberg, Hamburg, Lüneburg und Lübeck kommen, stammt aus Bebensee, und ist durch Konzerte, Benefiz-Veranstaltungen und Workshops in Norddeutschland bereits gut bekannt. Die mitreißende Mischung aus neuen Arrangements alter Spirituals und die Kompositionen zeitgenössischer Gospel aus der Feder von Dr. E. Wayne Evans lassen jedes Konzert von "ForYourSoul!" zu einem musikalischen Highlight werden! Die zehn Stimmen, jede auch als Solostimme zu hören, sind mal ein temperamentvolles Feuerwerk mitreißender Rhythmen und dann wieder eine einzige, einschmeichelnde Melodie in gefühlvollen Balladen. Auch über den großen Ozean hinweg funktioniert die Zusammenarbeit hervorragend; mehrmals im Jahr kommt Dr. E. Wayne Evans zu kleinen Workshops mit "seinem" Ensemble in Deutschland; das Ensemble selber erarbeitet sich ansonsten eigenständig neue Songs und Arrangements. Ergebnisse dieser Zusammenarbeit lassen sich auf der CD von ForYourSoul! hören – entstanden auf einer Konzertreise in St. Louis. Aber auch die gemeinsamen Konzerte und Workshops dokumentieren den gelungenen musikalischen Brückenschlag zwischen den USA und Norddeutschland. Weitere Infos unter: www.foryoursoul.de Eintritt frei - um Spenden wird gebeten!




KAMMERKONZERT OBOISSIMO

02.10.2015

Thomas Rohde mit Schülern, Studenten und Studentinnen

Dem Lütjenseer Publikum wurde musikalische Vielfalt für Oboe und Englisch Horn geboten




TMF

fand wieder großen Anklang!

5. September 2015


Es sangen der Kinderchor, die Kantorei und der Tymmo-Singkreis Lieder zur Jahreszeit. Die Leitung hatte unser Kantor Mario Westphal. Imbiss und Getränke durch den Förderverein Freunde der Kirchenmusik Lütjensee e. V.



Vokal- und Instrumentalensemble

QUASI-VOKAL in der Tymmo-Kirche 11.04.2015 

Vater unser im Himmelreich





Samstag, 14. Februar Tymmo-Kirche

Der Kammerchor der Woodbridge School (Suffolk, England)



Der Kammerchor der Woodbridge School besteht aus ungefähr 40 Sängerinnen und Sänger im Alter von 14-18 Jahren und wird von Ciaire Weston, seiner vierten Chorleiterin, geleitet. Dieser Chor gehört zum „European Centers of Musical Excellence". Die Mehrheit der Chormitglieder, die neben ihren Chorproben auch individuellen Gesangsunterricht haben, sind außerdem Mitglied des nationalen Jugendchores, mit dem die jungen Sänger bereits große internationale Reisen unternahmen. Viele Sänger entschließen sich später zu einem Musikstudium. In den letzten Jahren haben einige Schüler der Woodbridge School Preise im Bereich der Allgemeinmusik und des Chorsingen in Oxford oder Cambridge gewonnen. Der Schwerpunkt des Chor-Repertoires bewegt sich zwischen der Renaissance und den Beatles. Aber auch Jazz und Spirituals sind ebenso vertreten wie Musik von John Rutter. Konzerte führten sie nach Cambridge, Bury St. Edmunds, zur weltberühmten Snape Maltings Concert Hall und zu vielen anderen Orten im heimischen East Anglia. Die jüngste Tournee brachte den  Kammerchor nach Tschechien.  Darüber hinaus finden eine Vielzahl von Konzerten und Gottesdienstsingen in der Woodbridge School und in deren näherer Umgebung statt.

Einen seit zehn Jahren bestehenden regelmäßigen Austausch-kontakt gibt es zwischen dem Chor der Woodbridge School und dem Jugendkammerchor Ahrensburg. Dieser Austauschkontakt ist den beiden Chören als auch der Woodbridge School und der Stormarnschule Ahrensburg gleichermaßen ein besonderes Anliegen. Es war damals der erste Kontakt mit einer englischen Schule. Im Rahmen des bereits im März erfolgenden Gegen-besuchs wird der Jugendkammerchor Ahrensburg gemeinsam mit dem Woodbridge Choir in Snape Maltings das „Tsunami Requiem" von Chris Williams (2006) aufführen.




Neujahrskonzert 2015 am 10.01.15 um 17 Uhr

"Life is a Cabaret"



 

DER KLEINE WILDE BÄR 

Ein Theaterstück über das Groß- und Kleinsein, Stark- und Schwachsein und über Verständigung

Figurentheater spielte für die Kindergartenkinder und

die Tymmo-Kirche wurde zur Bühne

Fotos G. Roick



Bären sind groß und stark und haben vor nichts und niemandem Angst. Aber jeder Bär muss erst einmal lernen, wie er furchtlos werden kann.

Tief im Wald leben Vater Bär und sein Sohn, der kleine Bär. Sie brauchen einen neue Höhle; denn der kleine Bär wird immer größer und stärker, da ist die Höhle bald für beide zu eng. Auf der anderen Seite der Schlucht gibt es eine schöne große Höhle und ganz viel leckeren Honig. Aber dort lebt der wilde, gefährliche Wolf. Vater Bär hat keine Angst vor ihm, doch was macht der kleine Bär, wenn der große Bär nicht da ist und der Wolf kommt? Können Wölfe auf Bäume klettern? Wie gefährlich ist ein Wolf? Kann man mit Wölfen reden?